TSV Schwabmünchen Leichtathletik

Bayerische Meisterschaften in Erding

So spät in der Saison wie nie zuvor fanden in diesem Jahr die Bayerischen Meisterschaften der Leichtathleten statt. In Erding war das Wetter dann auch entsprechend herbstlich, die Leistungen der Athleten des TSV Schwabmünchen aber dennoch sensationell.

Julia Stuhler präsentierte sich bei den Frauen noch in glänzender Form. Bei gerade mal 6 Grad und Nieselregen trotzte die Modellathletin Wind und Wetter, und setzte sich über 400 Meter gegen die gesamte Konkurrenz durch. Mit starken 56,82 Sekunden absolvierte sie die Stadionrunde so schnell wie keine ihrer Gegnerinnen und holte damit den Bayerischen Meistertitel.

Bei besseren Bedingungen am Folgetag, konnte sie sich auch über die 400 Meter Hürdenstrecke durchsetzen. 62,23 Sekunden benötigte sie hier auf der Runde und konnte auch hier den Sieg erringen.

Am Ziel seiner Träume angekommen, war nach seinem letzten Weitsprungversuch Matthias Eisenbarth. Denn nachdem er in den vergangenen Jahren so ziemlich jede Weite zwischen 6,90 und 6,97 Meter erzielt hatte, so standen auch vor dem letzten Durchgang wieder „nur“ 6,97 Meter zu Buche. Im letzten Versuch passte dann jedoch alles und Matthias konnte mit exakt 7,00 Meter endlich die langersehnte Schallmauer durchbrechen. Die Bronzemedaille hinter dem Augsburger Sprinter Aleks Askovic war damit der verdiente Lohn für jahrelanges Warten.

Bei den Sprintern erreichte Markus Preißinger das B-Finale über 100 Meter und konnte das mit für die Wetterbedingungen zufriedenstellenden 11,32 Sekunden sogar gewinnen.

Eine weitere Silbermedaille gab es für Manuel Viehl über 5000 Meter bei den U23 Junioren, wobei die Zeit nicht wirklich für Jubelstürme sorgte.

Für die Aktiven geht es am Wochenende nochmal nach Augsburg, ehe die Saison dann auch schon wieder beendet ist.

Bilder (Claus Habermann) : Matthias Eisenbarth 7,00 Meter weit; Julia Stuhler, Doppelmeisterin über 400 Meter und 400 Meter Hürden